Unterwegs im „Schaaser Tal“

Vier Studenten/Innen der HFT Tourismusakademie Luzern haben fünf Tage im Schaaser Tal verbracht und ihm Rahmen ihres Auslandsseminars ein touristisches Konzept für die Dörfer Schaas/Șaeș, Trappold/Apold, Wolkendorf/Vulcan und Denndorf/Daia zu entwickeln.

Im Schaaser Tal unterwegs

Die HFT Luzern AG engagiert sich seit über zehn Jahren in Rumänien und begleitet regelmäßig anlässlich der jährlichen Intensivwoche verschiedene touristische Projekte mit ihren Studenten. Von Hotelanalysen, dem Definieren von Reiserouten, der Erschließung touristischer Sehenswürdigkeiten bis hin zu umfangreichen Konzeptentwicklungen sind die Studenten über den Zeitraum von einer Woche im Einsatz.

Verantwortlich für die Intensivseminare der HFT ist Marcel Furer, der 2018 auch für ein Projekt der Stiftung Kirchenburgen ein Studenten-Team einsetzte. Gleichzeitig waren 5 weitere Teams in andere Projekte eingebunden.

So kamen Fabienne Zemp, Laila Murer, Sebastian Bordmann und Chiara Köchli am 1. Juli nach Trappold/Apold um von dort aus ihr Vorhaben zu verwirklichen:

Es ging darum, die Kirchenburgen und Kommunen des Schaaser Tals von ihrer Lage und ihrem Angebot zu positionieren, bzw. Vorschläge zu erarbeiten, wie dies geschehen könnte. So sollte eine Marke oder ein Marketingkonzept entstehen um zunächst den einzelnen Kirchenburgen und anschließend dem gesamten Schaaser Tal die Möglichkeit der Vermarktung als Einheit zu bieten.

Blick vom Kirchturm

Vor Ort wurden die Student/Innen von Uwe Hann (Denndorf), Anja Bethge (Trappold), Theo Hallmen (Wolkendorf) und Daniela Proteasa (Schaas) betreut, denen die Stiftung Kirchenburgen hiermit auch herzlich für ihren Einsatz danken möchte.

Die Ergebnisse ihrer Arbeit beinhalten eine allgemeine SWOT-Analyse des Schaaser Tals, Situationsanalysen der einzelnen Dörfer, ein Ideenkatalog touristischer Möglichkeiten, sowie Handlungs- und Vermarktungsempfehlungen.

Für die motivierten Studenten war es eine schöne Erfahrung und wir hoffen auch im nächsten Jahr ein Team der HFT Luzern wieder in Siebenbürgen begrüßen zu können.